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fundaMINTal: Geheimes Leuchtbild

Gestalte ein geheimes Leuchtbild, dessen Sternbild oder Symbol erst im Kamerabild erscheint.

Inhalt

Wie entsteht ein Regenbogen und welche Farben stecken im weißen Licht? Anhand kleiner Experimente untersuchen wir das Farbspektrum des Lichts. Mit einem Prisma zerlegen wir weißes Licht in seine Spektralfarben und beobachten die Farbübergänge von Rot bis Violett. Wir verändern die Ausrichtung des Prismas und erkunden, wie sich das farbige Licht auf einer hellen Fläche zeigt.

Diese Beobachtungen verbinden wir mit einem vertrauten Naturphänomen: dem Regenbogen. Wir gehen der Frage nach, wie Regentropfen das Sonnenlicht in seine Farben aufteilen und warum diese Farben bereits im weißen Licht enthalten sind. So entdecken wir Gemeinsamkeiten zwischen dem Farbenspiel im Prisma und dem Regenbogen am Himmel.

Anschließend erkunden wir Licht, das unsere Augen nicht wahrnehmen können. Jenseits des sichtbaren Rots liegt der Infrarotbereich, den beispielsweise Fernbedienungen zur Signalübertragung nutzen. Mit einer geeigneten Handykamera beobachten wir diese unsichtbaren Lichtsignale und vergleichen das Kamerabild mit dem Blick durch unsere eigenen Augen.

Als eigenes Projekt entsteht ein geheimes Leuchtbild: ein Sternbild oder Symbol, dessen Leuchten dem bloßen Auge verborgen bleibt und erst im Kamerabild erscheint. Das fertige Bild macht erfahrbar, dass es Licht gibt, das wir nur mit technischen Hilfsmitteln entdecken können.

Lernziele

  • untersuchen, wie ein Prisma das Farbspektrum von weißem Licht sichtbar macht.
  • beschreiben, wie die Farben eines Regenbogens mit dem Farbspektrum des Lichts zusammenhängen.
  • vergleichen, wie sich die Wahrnehmung mit dem Auge vom Bild einer infrarotempfindlichen Kamera unterscheidet.
  • erklären, wie eine geeignete Handykamera das unsichtbare Infrarotlicht des geheimen Leuchtbilds sichtbar macht.